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WSF World Spirit Forum 2011:

Das WSF World Spirit Forum 2011 findet vom 16. - 19. Januar 2011 in Arosa statt.

Bitte reservieren Sie bereits heute diesen Termin in Ihrer Agenda.

Wir freuen uns auf Sie!
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WSF World Spirit Forum Präsident Sesto G. Castagnoli erhält eine Einladung des World Public Forum "Dialogue of civilizations" und der Saint Petersburg State University of Economics and Finance als Referent anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der renommierten Universität vom 12. - 13- März 2010.
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23.07.2008
  Eine Urne für Davos - oder wie die Sfera Rossa nach Davos kam  
 

Sfera Rossa klingt ein bisschen nach Ferrari oder Kaffeebars. Was nach der ersten Assoziation ja auch ganz gut zu Davos passen würde. Die Sfera Rossa, von der diese Geschichte handelt, gehört aber weniger in den weltlichen als in den geistigen Bereich. Genauer betrachtet ...
... liegt sie genau an der Schnittstelle zwischen den beiden Bereichen.

Sfera, ist das italienische Wort für die Kugel (die Sphäre, der Wirkungskreis). Rossa heisst rot, das wissen wir bereits vom Ferrari. Die rote Kugel, von welcher hier die Rede ist, besteht aus Steingutton und ist handgemacht. Ein edles Gefäss mit einem schwarzen Deckel.

Wer jetzt an Design denkt liegt völlig richtig. Die Sfera Rossa ist Bestandteil der cosmicball collection – einer kunstvollen, schweizerischen Urnenkollektion, deren Konzeption und erste Modelle 1998 von Thomas Schär kreiert und im Laufe der Jahre weiterentwickelt wurden. Eine Urne also. Und so schön, dass man sie sich am liebsten ins Wohnzimmer stellen würde. Warum auch nicht? Die Urnen aus der "cosmicball collection" zeichnen sich alle durch eine reduzierte, zeitlose und moderne Form- und Farbensprache aus und werden aus wertvollen Materialien in Kleinserien in der Schweiz handgefertigt.

Doch kommen wir wieder zur Sfera Rossa zurück und dazu, wie sie nach Davos kam.

Jedes Jahr, immer wieder im Januar, tagt in den Schweizer Bergen in Davos das WEF World Economic Forum. Das internationale Forum existiert mittlerweile 38 Jahre. Seit gut 5 Jahren gibt es über den Berg in Arosa ein anderes internationales Forum: das WSF World Spirit Forum. 2003von dem Luzerner Entrepreneur Sesto Castagnoli ins Leben gerufen, soll das WSF Forum ergänzend zum Weltwirtschaftsforum in Davos einen Ort bieten, an dem im internationalen Austausch darüber nachgedacht wird, wie die wirtschaftliche Globalisierung geistig-spirituell unterstützt und gestaltet werden kann.

Das 5. WSF World Spirit Forum ging im Januar 2008 in Arosa mit Segenswünschen und einem Grusswort an die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos zu Ende. In ihrer Botschaft versicherten die Mitwirkenden des WSF dem Weltwirtschaftsforum ihre Verbundenheit.
Es sei ihr Anliegen, den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft Weisheit zu wünschen und angesichts der aktuellen Turbulenzen der internationalen Finanzmärkte und den Herausforderungen des globalen Klimawandels ihre geistige Unterstützung zu bekunden, hiess es in dem Grusswort. Das ausserordentliche Wissen der Menschheit müsse mit der Wahrnehmung des Herzens verbunden werden, um die Globalisierung auf eine gedeihliche Weise zu gestalten.

Diese Botschaft wurde gemeinsam mit einem Geschenk für das WEF 2008 und alle Teilnehmer an dessen Initiator Klaus Schwab gesandt. Ein Bestandteil des Geschenks war – Sie ahnen es längst – die Sfera Rossa. Eine Urne für das WEF? Das klingt nach einer Unverschämtheit. Was war in der Urne?
Eines der Rituale mit dem das World Spirit Forum 2008 eröffnet wurde, war den Mitgliedern des WSF Teams vorbehalten. In einem „Zwischenraum“ – der der Meditation und Stille an diesen Tagen diente – und dennoch dicht beim Geschehen des Forums lag, wurde achtsam eine Spirale aus Sand gegossen. Der dafür verwendete Sand befand sich in der Sfera Rossa.

In den darauf folgenden Tagen reicherte der Sand sich mit der ganz speziellen Energie der WSF Forumstage an. Am letzten Forumstag, der traditionell immer der erste Tag des WEF Forums ist, wurde nach einer viertelstündigen Meditation für das World Economic Forum der energetisierte Sand vom WSF Team wieder in die Sfera Rossa gefüllt.

Versehen mit der Grußbotschaft wurde das Gefäss alsbald mit Kurier ins Kongresshotel des WEF nach Davos geliefert, adressiert an Klaus Schwab persönlich. „ … Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Gruss in diesem Sinne verstehen und das Gefäss für die Dauer des WEF an einem Ihrer Ansicht nach geeigneten Ort aufstellen würden …“, so stand es im Begleitbrief.

Das ist also die Geschichte, wie die Sfera Rosa nach Davos kam. Wo sie dort gelandet ist, und wo sie heute steht? Das ist eine andere Geschichte. WSF Präsident Sesto G. Castagnoli und sein Team warten immer noch auf eine Nachricht, ob die Botschaft angekommen ist.

Frage an Thomas Schär:
Wie ist diese Idee, „energetisierte Sandgrüsse“ in einer deiner Urnen ans WEF zu senden, bei dir angekommen?

Thomas Schär:
Diese Idee mit hohem Symbolgehalt war mir von Anfang an sympathisch, da sie den ganzheitlichen Ansatz von Urne.ch in einem einfachen Ritual aufgreift und nachhaltig zum Ausdruck bringt. Ich denke, dass das Sichtbarmachen und das Bewusstwerden über die Vergänglichkeit von Zustandsformen und unserem Dasein eine Chance darstellt, den Moment, das Hier und Jetzt bewusster wahrzunehmen und auch zu geniessen.

Gerne können Sie diese Story als PDF (mit Bildern) an interessierte Freunde und Bekannte senden.

Bericht: Gabriele Castagnoli, communication@worldspiritforum.org

Urne.ch
Die "cosmicball collection" ist eine kunstvoll gefertigte, mit Ausblick in die Zukunft gestaltete Urnen Kollektion. Im Moment des Abschiedes symbolisiert die Urne eine letzte Hülle des verstorbenen Menschen und hinterlässt einen starken Eindruck. Auch wenn die Asche an einem besonderen Ort ausgestreut wird, kann die Urne helfen, die Erinnerung an einen Menschen wach zu halten. „Aus diesem Grunde möchten wir ermöglichen, dass die Urne zu einem sehr persönlichen und individuellen Erinnerungsstück werden kann.“

Thomas Schär
Thomas Schär, geboren 1966 auf Borneo, wuchs in Kamerun auf. Lebt seit 1998 in Zürich und gründete 1998 URNE.CH. Er bezeichnet sich als Director und Producer und beschäftigt sich unter anderem mit zeitgemässen Bestattungsformen. Ausserdem lancierte er mass-massenware, emotional productions, virtueller Bundesplatz sowie den virtuellen Letzigrund. Er erhielt diverse Designer-Preise. Neustes Projekt – in Vorbereitung: burntoashes.com.

Mehr Infos:
www.urne.ch , www.cosmicball.ch

 
       
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